Recycling ist nicht das wichtigste Ziel des ZeroWaste Lifestyles, es ist eine der letzten Etappen, wenn man schon alles versucht hat um Abfall zu vermeiden. Wenn man bereits das meiste verweigert, reduziert und wiederverwendet, wird hoffentlich nicht mehr viel zum recyceln übrig sein. Recyceln bedeutet, dass ein Gegenstand verändert wird, um einen neuen Gegenstand zu kreieren.

Recycling ist aber auch immer mit Energie- und Rohstoffverlusten verbunden. Hinzu kommt, das einige Materialien, wie die meisten Kunststoffarten nicht in der gleichen Materialqualität aufgearbeitet werden können. Es findet also eher ein Downcycling statt. Auch Papier kann recycelt werden, jedoch nur begrenzt häufig, da sich die Papierfasern bei jedem Recycling weiter verkürzen. Auch ist Recyclingpapier quasi kontaminiert von den giftigen Druckfarben. Deshalb darf es nicht nicht zum verpacken von Lebensmitteln verwendet werden.

Die zunehmende Komplexität unserer Produkte und Verpackungen erschweren ein Recycling immer mehr. Die einzelnen Materialien (z.B. die verschiedenen Schichten einer Kunststoffverpackung) können nicht mehr voneinander getrennt werden – es folgt die zwangsläufige Verbrennung. Damit sind die Rohstoffe zwar energetisch verwertet, jedoch für immer verloren und belasten zudem die Atmosphäre und unser Klima.

Besonders wichtig ist, alle Rohstoffe (Müll) zu Hause sorgsam zu trennen und nicht in dem Mülleimer an der Straße zu werfen oder alles in einen Restmüll-Sack zusammen zu schmeißen. Dadurch können sie im Altstoffsammelzentrum ordentlich sortiert und aufgeteilt werden.

Genauso wichtig ist es aber auch, dass wir anfangen unsere Produkte so zu konzipieren, dass sie nach dem Cradle to Cradle Prinzip vollständig in ihre Einzelteile zerlegt und recycelt oder gar repariert werden können. Zu Cradle to Cradle hat unser Christoph schon einen Artikel geschrieben. Seid gespannt, es kommt noch mehr von ihm dazu.

Wie trenne ich meinen Müll richtig?

Aufgrund mancher regionaler Unterschiede ist es am Besten sich direkt vor Ort im Altstoffsammelzentrum zu informieren bzw. auf den unterschiedlichen Tonnen vorab zu lesen, was dort hinein darf.

Bei mir zu Hause in Sandl, haben wir ein hervorragendes Altstoffsammelzentrum. Es werden verschiedene Plastikarten getrennt von den Verschlüssen, alles was raschelt wieder in die Presse, alles was Papier ist, alles mit Eisen, alle Verschlüsse, verschiedene Glassorten und und und … man könnte dort Tage verbringen 😉

Als kleine Übersicht oder für weiter Infos habe ich einen Link der Umweltprofis für euch. Dort könnt ihr euch weiter Informieren holen und nachlesen, welche Verpackung in welche Tonne gehört.

Je besser wir recyclen, umso besser können Rohstoffe weiterverarbeitet werden.

In diesem Sinne, auf ins nächst Altstoffsammelzentrum.

Alles Liebe, eure Eva-Corinne

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