Die let­zte Ebene der Zero Waste Pyra­mide beschäftigt sich mit Rot, der Ver­rot­tung. Lebens­mit­te­labfälle zu kom­postieren ist aus ökol­o­gis­ch­er Sicht äußerst sin­nvoll und nichts Neues. Neuer sind Ver­pack­un­gen, die eben­falls ver­rot­ten. 

Lei­der gibt es allerd­ings mit den soge­nan­nten “ver­rot­ten­den Plas­tik-Säck­en” immer wieder Prob­leme in Bio­mül­lan­la­gen.

Wer die Freude hat einen eige­nen Garten genießen zu dür­fen, für den macht es dur­chaus Sinn, sich einen eige­nen Kom­posthaufen anzule­gen.

Damit die Ver­rot­tung auch opti­mal funk­tion­iert, gibt es von Smar­tic­u­lar eine kleine Anleitung zum richti­gen Auf­bau.

Aufbau Kompost

Für Woh­nungs­men­schen wie mich gibt es in Wohnan­la­gen Bio­müll-Con­tain­er. Oder aber, man ver­wan­delt seinen Keller in einen kleinen Kom­posthaufen, mit ein­er Wurmk­iste.

In ein­er Wurmk­iste leben Kom­post­würmer, die die Küchen­abfälle und einen Teil des Papier­mülls ver­w­erten und zu Dünger ver­wan­deln. Der ganze Prozess geht geruch­los ein­her. Naja, nicht ganz – es riecht etwas nach Wald­bo­den bzw. wenn man den Deck­el öffnet, riecht es natür­lich auch. Auf jeden Fall kein Ver­gle­ich zu den nor­malen stink­enden Küchen­müll-Behäl­tern. Ich habe meine Wurmk­iste seit mit­tler­weile ca. 3 Monat­en und bin schw­er begeis­tert bzw. immer wieder fasziniert, was diese Würmer alles ver­drück­en und welche Men­gen in kürzester Zeit.

Gewöh­nungs­bedürftig ist nur, dass mich meine Fre­unde seit neuestem immer als erstes fra­gen: “Du, wie geht’s eigentlich deinen Würmern?” 😉

Details zur Wurmk­iste kom­men allerd­ings in einem eige­nen Beitrag. Ich habe auch beim Zusam­men­bau für euch mit­ge­filmt. Seid ges­pan­nt, es wird lustig.

Beim Kom­postieren zu Hause wird aus Küchen­abfällen hochw­er­tiger Dünger, den man wieder direkt seinen Pflanzen im Garten oder auch im Topf auf der Fen­ster­bank zuführen kann. Lokaler geht’s nicht mehr, oder? So muss kein Müll durch die Gegend gefahren und aufwendig aufgear­beit­et wer­den, die Würmer haben etwas zu fut­tern und ich tolle Erde für meine Blu­men (vielle­icht wach­sen sie dann nicht mehr knus­prig).

Alles Liebe, Eva-Corinne