Derzeit ist Zero Waste ein richtiges Trend­wort. Beina­he jede Zeitung berichtet darüber und in Social Media Kanälen gibt’s kein Entkom­men vor dem #zerowaste.

Wenn man dem #zerowaste fol­gt, bekommt man oft das Gefühl, dass diese Men­schen alle per­fekt sind und man das selb­st nie schaf­fen wird… Dann ist es ja gle­ich Unsinn, über­haupt damit anz­u­fan­gen, oder? NEIN, es ist kein Unsinn! Jed­er Beitrag ist wichtig!

Deshalb bekommt ihr von mir heute 5 ein­fache Tips wie man Müll ver­mei­den kann.

Warum vermeiden?

Refuse ist die Basis der Zero Waste Pyra­mide. Darauf kön­nen weit­ere Maß­nah­men auf­bauen. Das Ver­mei­den ist der erste Schritt in die Zero Waste Rich­tung und ein toller Beginn, um zu ver­ste­hen, worum es bei Zero Waste geht.

Wenn wir Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen gle­ich im Vorhinein ablehnen oder nicht kaufen, kom­men wir auch nicht dahin, diese entsor­gen zu müssen.

5 Tipps zur Vermeidung

  1. Werbe­mit­tel (Luft­bal­lone, Kugelschreiber,…) und Fly­er auf der Straße ablehnen wenn man diese nicht braucht -> bess­er vorher nein sagen, als danach zu Hause wegschmeißen
  2. Servi­et­ten, Stro­hhalme, Milch und Zuck­er im Restau­rant am besten gle­ich bei der Bestel­lung abbestellen -> gle­ich dazu sagen, dass du es nicht benötigst, dann kommt es erst gar nicht mit an den Tisch
  3. statt Din­gen am besten Zeit schenken -> anstatt immer nur Dinge zu schenken, ver­schenke Aus­flüge, Essen­sein­ladun­gen, Wan­derun­gen, Spaziergänge, Kinobe­suche oder einen gemütlichen Nach­mit­tag zu Hause… je nach­dem was die Geld­tasche hergibt oder du aus­geben möcht­est kannst du dein indi­vidu­elles “Zeit-Geschenk” wählen
  4. Ver­pack­ung ablehnen -> manche Geschäfte ver­pack­en automa­tisch in Taschen und Sack­erl.. dafür habe ich immer eine Stoff­tasche in der Hand­tasche und kann die Plas­tik-/Pa­pi­er-Trage­tasche dank­end ablehnen
  5. Wer­bung, nein Danke -> diesen Punkt darf ich euch etwas näher aus­führen

Werbung, nein Danke

Ich liebe es, die Wer­bung durchzublät­tern und Rabatt-Stick­er her­aus zu nehmen, immer am aktuellen Stand zu sein, wo welche Pro­duk­te in Aktion sind -> ich geste­hen, ich bin ein Schnäp­pchen­jäger

Papiermüll der über 6 Wochen durch Werbung entsteht

Der Nachteil mein­er Schnäp­pchen­jagd sind aber die Unmen­gen an Papier­müll, die dadurch entste­hen. Was mich im Nach­hinein immer furcht­bar geärg­ert hat, da ich ständig zum Papier­con­tain­er müsste.

Um ein­mal abschätzen wie viel Papier­müll wirk­lich entste­ht, habe ich meine gesamte Wer­be­post für euch doku­men­tiert.

Woche 1

Woche 2

Woche 3

Woche 4

Woche 5

Woche 6


Bei mir sind in nur 6 Wochen unglaubliche 21cm Papier­müll ange­fall­en!

Dieser wan­dert dann direkt, ohne einen weit­eren Nutzen, weit­er in den Müll.

Deshalb heißt es bei mir ab jet­zt:

In diesem Sinne, lesen wir unsere Wer­bung doch online und sagen zum unnötiger Müll -> nein, Danke

Alles Liebe,

eure Eva-Corinne