Diese Woche Mon­tag den 29. Juli war Earth Over­shoot Day. Heuer wieder um 3 Tage früher als 2018.

Was ist der Earth Overshoot Day?

An diesem Tag im Jahr haben wir alle natür­lichen Ressourcen der Erde für dieses Jahr erschöpft. Wir haben bis zu diesem Tag mehr Kohlen­stoff in Umlauf gebracht haben als Wälder und Ozeane in einem Jahr absorbieren kön­nen. Es wur­den mehr Fis­che gefan­gen, mehr Bäume gefällt, mehr geern­tet und mehr Wass­er ver­braucht als die Erde in der­sel­ben Zeit repro­duzieren kon­nte.

Kurz gesagt: Wir ver­brauchen in einem Jahr mehr Ressourcen als wir eigentlich zur Ver­fü­gung hät­ten. Vor allem in gut entwick­el­ten Indus­trien­atio­nen wer­den beson­ders viele Ressourcen ver­braucht.

Wenn wir nur Öster­re­ich betra­cht­en. Unser Earth Over­shoot Day war heuer bere­its am 15. April!

Das alles wäre nicht so schlimm, wenn die Ressourcen der Erde nicht endlich wären und diese über­aus wichti­gen Rohstoffe in naher Zukun­ft endgültig aufge­braucht sein kön­nten. Der Wel­ter­schöp­fungstag soll auch eine Erin­nerung sein, dass das Bewusst­sein für eine acht­same Ressourcenver­wen­dung weit­er­hin steigen muss.

Ein wichtiges Messin­stru­ment auf diesem Weg ist der ökol­o­gis­che Fußab­druck.

Das Bun­dem­i­nis­teri­um für Nach­haltigkeit und Touris­mus hat dazu einen Rech­n­er online gestellt, mit welchem sich jed­er seinen eige­nen ökol­o­gis­chen Fußab­druck berech­nen kann.

https://www.mein-fussabdruck.at/

Ergebnis Ökologischer Fußabdruck

Wie ihr seht, ist lei­der auch mein ökol­o­gis­ch­er Fußab­druck nicht beson­ders gut. Mein Prob­lem ist lei­der die Mobil­ität. Erstellt euch doch auch einen eige­nen Fußab­druck und lasst euch über­raschen wie viel Erden ihr jährlich ver­braucht.

Eine gute Möglichkeit seinen ökol­o­gis­chen Fußab­druck zu verbessern ist zu reduzieren.

Reduzieren ist wahrschein­lich das, was wir landläu­fig unter Zero Waste ver­ste­hen, indem wir zB Ein­weg­pro­duk­te durch Mehrweg­pro­duk­te erset­zen und uns aber auch beim Einkaufen bewusst mit der Ver­pack­ung auseinan­der set­zten. Da diese Tipps aber ver­mut­lich nicht’s Neues für euch wären, habe ich etwas andere Tipps zum Reduzieren für euch.

5 Tipp’s zum Reduzieren

1.) Beim Einkauf 2 mal über­legen ob du es wirk­lich brauchst, oder vielle­icht doch nur ein Frust-/Lust-/Be­loh­nungs-/Langeweile- oder Trend-Kauf ist. -> Ja auch das ist Reduzierung. Ger­ade bei Klei­dung sind wir Frauen oft ver­leit­et nach Sai­son und Trend und weil es hald so schön ist zu kaufen. Aber brauchen wir diese Dinge wirk­lich alle? Ist der Schrank nicht eigentlich schon über­voll? Der Tipp gilt aber natür­lich auch für alle anderen Bere­iche.

Eva Spezial Tipp: Den Artikel nicht direkt kaufen. Wenn du nach 5 Tagen immer noch das Gefühl hast, diese Pro­dukt zu wollen, dann erst kaufen.

2.) Einkauf­s­liste schreiben und nicht mit Hunger in den Super­markt gehen hil­ft dabei abge­laufene und ver­dor­bene Lebens­mit­tel zu ver­mei­den.

3.) Ein paar wenige Haus­mit­tel kön­nen einen ganzen Schrank voll Chemie und Gift erset­zen. Mir hat es vor allem der Essig ange­tan. Dazu find­et ihr hier am Blog ein Rezept für die Ver­wen­dung von Essig und selb­st­gemacht­en Orangen­reiniger.

Buchtipp: Smar­tic­u­lar hat dazu ein tolles Buch mit 33 Rezepten für über 300 Anwen­dun­gen. Rein sehen lohnt sich.

Buch Hausmittel ersetzen eine Drogerie

4.) Lei­hen statt Kaufen -> Ich muss nicht alles sel­ber besitzen. Ob Bohrmas­chine, Akkuschrauber, div. Sportaus­rüs­tun­gen, ein Zelt, Druck­er und noch vieles mehr. Vorher mal die Nach­barn oder Fre­unde und Fam­i­lie fra­gen und auch über­legen wie oft ich diese Dinge brauche. Zahlt es sich aus diese sel­ber zu besitzen oder reicht es dies auszulei­hen.

5.) Sel­ber machen statt Kaufen -> last but not least, mein Lieblings­the­ma

Vor allem Fer­tig­pro­duk­te kom­men oft mit beson­ders viel Ver­pack­ung in den Han­del. Deshalb ist “Zurück zum Ursprung” und damit auf Selb­st­gemacht­es nicht nur für deine Gesund­heit bess­er, son­dern spart auch noch viel Müll. Von der Küche bis in die Waschküche gibt es viele Möglichkeit­en: Marme­laden, Pesto, Pud­ding­pul­ver, bis hin zu Peel­ing und Gesichts­maske oder der natür­lichen Haarpflege aber auch Waschmit­tel kannst du fast alles leicht und preiswert selb­st her­stellen. Von Eva-Maria gab es dazu schon einen Beitrag mit selb­st­gemacht­en Haarkuren. Stay tuned — da kommt noch mehr.

Buchtipp: Smar­tic­u­lar hat dazu 2 tolle Büch­er mit Anleitun­gen und Rezepten.

Buch über Selber machen Haut und Haar
Buch selber machen in der Küche

Ich hoffe es waren umset­zbare Ideen für euch dabei.

Viel Spaß und alles Liebe,

eure Eva-Corinne =)