Zero Waste ist ein The­ma, welch­es mich schon lange beschäftigt. Auch wenn ich oft das Gefühl habe, schon so bewusst darauf zu acht­en was ich kaufe, erschrecke ich regelmäßig wieder, wie viel Müll ich mit nach Hause genom­men habe vom Super­markt ums Eck. Der Papri­ka 3er-Pack, die Gurke, der Vogerl­salat, aber auch die klas­sis­chen öster­re­ichis­chen Erdäpfel — alles in Plas­tik, so weit das Auge reicht und falls doch nicht in Plas­tik, dann zumin­d­est in ein­er Tasse aus Kar­ton. Am lieb­sten aber bei­des wie zB Tomat­en in der Tasse und mit Plas­tik ver­packt.

Wir sind schon eine ver­rück­te Gesellschaft, oder?

Im Laufe des Lebens lernt man so manche Pyra­mide ken­nen. Von den Pyra­mi­den in Gizeh über die Pyra­mi­den die man in Mathe berech­nen muss bis zur Ernährungspyra­mide kom­men wir heute zu der Zero Waste Pyra­mide.

Zero Waste Pyramide
Zero Waste Pramide

Keine Sorge wenn ihr davon noch nicht so wirk­lich etwas gehört habt. Dazu gibt es uns ja 😉 Aber ehrlich gesagt hat­te ich bis vor weni­gen Wochen auch noch keine Ahnung davon.

Die Zero Waste Pyra­mide soll uns visu­al­isieren, wie wir unsere Pri­or­itäten im Umgang mit “Müll” rei­hen sollen.

  1. Refuse = den größten Teil “Müll” soll­ten wir am besten ver­mei­den
  2. Reduce = den zweit­größten Teil soll­ten wir reduzieren
  3. Reuse = Wiederver­wen­dung -> ein­er der wichtig­sten Punk­te in der heuti­gen Zeit
  4. Recy­cle = es gibt so viele Wege, Dinge wiederzu­ver­wen­den
  5. Rot = nur wenns gar nicht anders geht, dann muss der Müll ver­rot­ten

Da es zum The­ma Müll und dessen Ver­mei­dung aber so viel zu sagen gibt, werde ich jed­er dieser Pyra­mi­den-Unterkat­e­gorien einen eige­nen Beitrag wid­men, mit vie­len Tipps und Tricks zur prak­tis­chen Umset­zung.

Kommt mit auf eine span­nende Reise, voller Her­aus­forderun­gen, aber auch Über­raschun­gen, wie ein­fach es sein kann, wenn man nur weiß wie.

Alles Liebe eure Eva-Corinne