Veg­ane Ernährung ist so aktuell wie noch nie. Auch ich habe mich in den let­zten Monat­en inten­siv mit veg­e­tarisch­er bzw. veg­an­er Ernährung beschäftigt. Ein häu­figes Argu­ment von Veg­an­ern ist, dass diese Ernährungs­form beson­ders umwelt­fre­undlich ist. Doch stimmt das?

Veg­an­er verzicht­en auf alle Nahrungsmit­tel, die einen tierischen Ursprung haben bzw. in irgen­dein­er Form von Tieren stam­men. Sehr ambi­tion­ierte Veg­an­er acht­en auch bei Klei­dung und Kos­metik darauf, dass diese frei von Tier­pro­duk­ten und Tierver­suchen sind. Das Argu­ment, dass Veg­an­er nach­haltiger sind, lässt sich allerd­ings nicht ver­all­ge­mein­ern.

Mit­tler­weile kom­men immer mehr veg­ane Fer­tig­gerichte wie veg­ane Schnitzel, Nuggets oder Milch­er­satz auf den Markt. Diese Pro­duk­te haben oft einen sehr hohen Energieaufwand, da sie oft mehrfach indus­triell ver­ar­beit­et sind. Die Zutat­en dieser Pro­duk­te wie Soja oder Kokos kom­men meist aus weit ent­fer­n­ten Län­dern, was einen lan­gen Trans­port mit sich zieht. Set­zt man allerd­ings auf regionale und saisonale Pro­duk­te, so kann man mit veganer/vegetarischer Ernährung einen großen Teil zum Umweltschutz beitra­gen.

Facts zu Ernährung und Umweltschutz:

  • Wer nur drei Mal (!) pro Woche Fleisch isst, ver­ringert seinen ökol­o­gis­chen-Fußab­druck bere­its um 20%.
  • Ein fleis­chlos­es Gericht belastet das Kli­ma dreimal weniger als eine Speise mit Fleisch
  • Wür­den wir kom­plett auf tierische Lebens­mit­tel verzicht­en, kön­nten etwa dop­pelt so viele Men­schen von den Ressourcen der Erde ernährt wer­den.
  • Weltweit wer­den ein Drit­tel bis die Hälfte der Ack­er­flächen für den Anbau von Fut­ter­mit­teln für Tiere ver­wen­det statt Lebens­mit­tel für Men­schen herzustellen.
  • In den let­zten Jahren wur­den 70% des abge­holzten Regen­walds im Ama­zonas für Wei­de- und Fut­ter­flächen ver­wen­det.

Fazit

Mit veg­e­tarisch­er bzw. veg­an­er Ernährung kannst du einen Teil zum Umweltschutz beitra­gen, wobei du auch hier auf saisonale und regionale Pro­duk­te acht­en soll­test. Und wie immer gilt: auch kleine Tat­en zählen. Wenn du deinen Fleis­chkon­sum z.B. auf nur 3x pro Woche reduzierst, hat das auch schon einen pos­i­tiv­en Effekt auf die Umwelt.

Zeigt uns doch auf Insta­gram eure veg­a­nen Kreatio­nen!

Liebe Grüße,
eure Eva

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