Wir ken­nen alle die Bilder von Hall­stadt, Venedig oder dem Mount Ever­est. Touris­ten ste­hen Schlange. Die Touris­ten sind gen­ervt und die Ein­heimis­chen wün­schen sich einen san­fteren Touris­mus.

Die Syn­onyme Öko­touris­mus oder Nach­haltiger Touris­mus fall­en immer wieder, aber was ist nun der Weisheit let­zter Schluss?

Dazu in diesem Beitrag mehr, aber vor­weg ein paar Fak­ten!

Over­tourism!

Ein Syn­drom das sich seit den 1980er Jahren ras­ant entwick­elt hat.

Die Entwick­lung des Touris­mus nimmt seit den 1950 Jahren ras­ant zu. Die Zahl der jährlich reisenden liegt aktuell bei ca. 1.4 Mil­liar­den und ist weit­er steigend mit etwa 3–4% jährlich!

Wir Europäer sind die mit Abstand am meis­ten Reisenden mit ca. 51%!

Touris­mus ist daher lei­der auch maßge­blich für den C02 Ausstoß ver­ant­wortlich.

15% des glob­alen CO2 Ausstoßes sind direkt und indi­rekt auf Touris­mus zurück­zuführen!

Öko­touris­mus vs. Nach­haltiger Touris­mus!

Die bei­den Begriffe wer­den lei­der immer wieder ver­mis­cht, grund­sät­zlich ist es aber ganz ein­fach.

Öko­touris­mus ist eine Touris­mus­vari­ante wie z.b. Wan­der­reisen, Bus­reisen, etc.. Es ist mehr oder weniger ein Mar­ket­ing­be­griff. Set­zt das Hotel Solarpa­neele für die Stromerzeu­gung ein kann dieses Urlaub­sange­bot bere­its als Öko­touris­mus beze­ich­net wer­den. Also kein garantiertes Qual­itätsmerk­mal.

Nach­haltiger Touris­mus ist eine Vision, es soll in Zukun­ft alle For­men des Touris­mus ein­schließen und fol­gen­des bein­hal­ten.

  • Ger­ingst mögliche Belas­tung der Umwelt
  • Gerecht­es Ein­heimis­chen für die Bevölkerung in der Urlaub­sre­gion
  • Erhalt der kul­turellen Iden­tität der Bevölkerung der Urlaub­sre­gion
  • Faire und gerechte Arbeits­be­din­gun­gen im Tourimus die sozial verträglich sind

Ein Label oder eine Kennze­ich­nung von “Nach­halti­gen Touris­mus” fehlen lei­der noch. Die Touris­musin­dus­trie wartet hier ab ob dies von uns Kon­sumenten stärk­er gefordert wird.

Was kön­nen wir beitra­gen um den Wan­del zu Nach­halti­gen Touris­mus zu beschle­u­ni­gen?

Die Anreise

Gewohn­heit ist lei­der der größte Feind für Verän­derung. Mit dem Auto ist es natür­lich auf den ersten Blick am bequem­sten oder mit dem Flugzeug am schnell­sten!

Rech­net man aber den Stress durch Stau, andere Verkehrsteil­nehmer, Wet­terbe­din­gun­gen oder die An und Abreise am Flughafen mit ein rel­a­tiviert sich das ganze oft schnell.

In Öster­re­ich kön­nen nahezu alle Touris­mus­re­gio­nen mit den öffentlichen Verkehr erre­icht wer­den. Das spart nicht nur CO2 son­der auch Ner­ven. 😉 Die Anreise mit dem Zug und die an sich vor­beiziehende Land­schaft entspan­nen bere­its vor­ab!

Die Unterkun­ft

Die Qual der Wahl. Große all Inclu­sive Hotel oder eine kleine aber feine regionale Unterkun­ft? Viele der glob­al Play­er im Touris­mus haben weltweit ihre Fin­ger im Spiel. Fast in jed­er Stadt sind Hotels großer Ket­ten zu find­en. Die Umsätze die dort lukri­ert wer­den kom­men lei­der aber nicht der ein­heimis­chen Bevölkerung zu gute son­der fließen in der Regel ins Aus­land ab.

Eine echte Alter­na­tive bieten hier kleine region­al Betreiber von Unterkün­ften. In Öster­re­ich sind die bekan­ntesten Labels das “Urlaub am Bauern­hof” oder Öster­re­ichis­che Umweltze­ichen für Touris­mus.

www.umweltzeichen.at

www.urlaubambauernhof.at

www.bergsteigerdoerfer.org

Den Mehrw­ert den diese Unterkün­fte bieten:

  • Kon­takt mit Ein­heimis­chen
  • Regionale kuli­nar­ische Köstlichkeit­en
  • Top Preis/Leistungsverhältnis
  • Unter­stützung der regionalen Struk­turen und Kul­tur

Resume

Reisen ist wichtig und jed­er sollte immer wieder eine Reise unternehmen.

Reisen erweit­ern den Hor­i­zont, man ver­lässt sein gewohntes Umfeld, seine Kul­tur, seine Umwelt und man sen­si­bil­isiert sich.

Das wie und wie oft haben wir in der Hand!

Fer­n­reisen soll­ten wir nur max. alle 2 Jahre, und wenn dann mit einem län­geren Aufen­thalt.

Kurzreisen soll­ten wir mit nach­halti­gen Verkehrsmit­teln wie den Öff­is durch­führen und speziell auf eine regionale Unterkun­ft und Kuli­narik set­zen.

Wir hof­fen wir kon­nten dich inspiri­eren und vielle­icht ist deine näch­ste Reise schon eine nach­haltiges Erleb­nis!

Über ein Foto, oder einen Tip wür­den wir uns sehr freuen! “Shar­ing is car­ing!”

-> Mail, Face­book, Insta­gram <-

Bis bald und schö­nen Urlaub.

Euer Christoph

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